Raymond Mantilla (* 22. Juni 1934 in der Bronx, New York City) ist ein US-amerikanischer Jazzschlagzeuger und Perkussionist.
Mantilla ist seit den 1950ern aktiv und durch den Afro Cuban Jazz geprägt. Zunächst spielte er in Combos des Latin Jazz wie dem
La Playa Sextet, bei
Xavier Cugat, Lou Perez, Rene Touzet, Miguelito Valdez und Monguito Conjunto. Er begleitete aber schon 1955
Eartha Kitt. 1960 ging er mit
Herbie Mann auf Tour und wurde von
Max Roach für die Aufnahme zur [[We Insist! Freedom Now Suite|
Freedom Now Suite]] herangezogen. Anschließend nahm er mit Al Cohn (1961),
Freddie Hubbard,
Buddy Rich und
Larry Coryell auf. Zwischen 1963 und 1969 leitete Mantilla eine Band in Puerto Rico, bevor er 1970 eines der Gründungsmitglieder von Roachs Perkussionsensemble
M'Boom wurde.
Während den frühen 1970ern war er ein Mitglied der
Jazz Messengers von
Art Blakey, mit denen er auch in Europa und Japan spielte. Darüber hinaus arbeitete er mit
Gato Barbieri,
Joe Farrell (1974),
Richie Cole,
Don Pullen (1976-77),
Charles Mingus (1977-78),
Walter Bishop junior Jeremy Steig,
Karl Ratzer und
Morgana King (1979). Mit
Dizzy Gillespie ging er 1977 in Kuba auf Tournee.
1979 gründete er seine eigenes
Ray Mantilla Space Station. Während der 1980er arbeitete er mit so unterschiedlichen Musikern wie
Muhal Richard Abrams,
Kenny Burrell,
Shirley Scott oder Warren Chiasson. In dem 1990er arbeitete er mit dem von
Bobby Watson und ihm geleiteten
Jazz Tribe. In den letzten Jahren hat er seine
Space Station wiederbelebt.